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Frühkindlicher Autismus – heilpädagogisch-therapeutische Aufgaben

Beim frühkindlichen Autismus handelt es sich nach Müller-Wiedemann „um Störungen in den aller verschiedensten Dimensionen des Denkens, Fühlens, Sprechens und Handelns …“ (Müller-Wiedemann 2010,33).

Auf dem Gebiet des Denkens wird beim autistischen Kind das Phänomen der kognitiven Ausfälle festgestellt. Das heißt, dass das Kind eine Handlung, ein Wort, zeitliche Zusammenhänge, Veränderungen oder Ereignisse nicht verstehen kann.

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Frühkindlicher Autismus – Fallbeispiel Paul

Paul (der Name ist ausgedacht) war vier Jahre alt, als bei ihm die Diagnose „tiefgreifende Entwicklungsstörung im Sinne eines frühkindlichen Autismus“ festgestellt wurde. Die Beschreibung seines Zustandes hob die Stereotypien, die zwanghafte Beschäftigung mit Gegenständen, das Aneinanderreihen der Gegenstände, die fehlende Blickaufnahme und die Imitation, sowie die Störung in den Bereichen sozialer Interaktion als charakteristisch hervor.

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Schnittstellen Philosophie–Psychologie–Pädagogik // Theorie der Beziehungsdynamik in der Familie von Helm Stierlin

Familie ist ein allgemeines Phänomen. Jeder Mensch gehört in irgendeiner Weise mindestens zu einer Familie. Diese Zugehörigkeit kommt mittelbar oder unmittelbar in allen Äußerungen zum Ausdruck – als einer der wichtigsten Bestandteile der Individualität der Person.
Helm Stierlin hat mehr als ein halbes Jahrhundert die Familie in allen relevanten Fragestellungen erforscht und in seinen Werken (mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen und 25 Bücher) dargelegt.

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Schnittstellen Philosophie–Psychologie–Pädagogik // Das Big-Five-Persönlichkeitsmodell

Im Rahmen der genetischen Persönlichkeitspsychologie wird das Fünf-Faktoren-Modell kritisch beurteilt. Es ist eine statische Persönlichkeitstheorie und wirft zunächst mal folgende Frage auf: Warum ist es wissenschaftlich oder praktisch sinnvoll, die Vielfalt der menschlichen Persönlichkeit auf die Wirksamkeit von fünf Faktoren zurückzuführen?